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Clubordnung des Sportverein Weyregg am Attersee – Sektion Yachtsport2019-01-10T11:54:40+00:00

Clubordnung des Sportverein Weyregg am Attersee
Sektion Yachtsport

Stand 01.08.2018

Die Clubordnung (vormals Yachtsportordnung) beinhaltet alle Bestimmungen über den Betrieb und die Einrichtungen des Sportverein Weyregg am Attersee – Sektion Yachtsport und ist geteilt in:

  1. Allgemeines
  2. Clubhausordnung (inkl. Bootshalle und Veranstaltungszelt)
  3. Hafenordnung
  4. Kran- und Slipordnung
  5. Angehörige und Gäste

Jedes Mitglied verpflichtet sich, den Bedingungen dieser Clubordnung nachzukommen. Die Grundlage dieser Clubordnung sind die Satzungen des SVW und die Geschäftsordnung der Sektion Yachtsport.
Der Sektionsausschuss ist berechtigt, die bestehenden Bestimmungen durch Beschluss abzuändern, zu ergänzen oder aufzuheben.

Durch Aushängung am Anschlagbrett im Clubhaus (Alexenau) und Veröffentlichung auf der SVW-YS Website, gilt der Inhalt als den Mitgliedern bekanntgemacht.

1.) Allgemeines

Ordentliche Mitglieder und Jugendmitglieder ab dem 16. Jahr erhalten nach Bezahlung des Mitgliedsbeitrages über Wunsch einen Clubhaus-Schlüssel (Schlüsseleinsatz: € 40.-, dieser wird bei Rückgabe des Schlüssels erstattet), der die Absperrkettenschlösser als auch das Clubhaus und die Bootshalle, ausgenommen den Kran, sperrt. Nach Beendigung des Mitgliedsverhältnisses ist der Schlüssel der Yachtsportsektion zurückzugeben.

Für die Einfahrt ins SVW-YS Clubgelände benötigen SVW-YS Mitglieder (Voll-, Familien-, Jugend- und Gastmitglieder) eine Berechtigungskarte (Informationsblatt in der geltenden Fassung) für die Schrankenanlage im Clubgelände.

Angehörige von Gastmitgliedern werden nicht als Familienmitglieder aufgenommen. Kinder bis zum 15. Lebensjahr, deren Angehörige nicht in der Sektion Mitglied sind, werden nur befristet auf 2 Jahre aufgenommen. Die Aufnahmegebühr in der Sektion Yachtsport ist um 50% bei neuen Mitgliedern, deren Eltern bei der Errichtung der 1. Steganlage persönliche Bürgschaften für die Sektion übernommen haben, ermäßigt.

Das Clubgelände, das Clubhaus und die Bootshalle sind bei Verlassen ordentlich zu verschließen, wenn sich kein anderes Mitglied mehr am Clubgelände befindet.

In der Hauptsaison (Juli/August) erfolgt die Hafenaufsicht abwechselnd von Mitgliedern der Sektion Yachtsport, nach Absprache mit dem Liegenschaftswart. Bei Kindern von Mitgliedern und Gästen ist für deren Beaufsichtigung zu sorgen. Die Erziehungsberechtigten tragen die volle Verantwortung für ihre Kinder und sind für eventuelle Schäden haftbar.

Hunde dürfen im Clubgelände nur kurz angeleint geführt werden. Wenn Mitglieder ihren Hund ins Boot mitnehmen, dann muss dieser an der Leine geführt werden. Im Clubhaus dürfen Hunde nur angeleint geführt werden.

Aktuelle Gebühren bzw. Änderungen für: Wasserliege-, Landliege-, Gastliege-, Hängerabstell- und Winterlagerplätze, Kranen Vereinsfremder usw., sowie Infrastrukturabgaben bei Veranstaltungen werden zum Zeitpunkt der Jahreshauptversammlung des SVW-YS besprochen und am Beginn der Segelsaison bekanntgegeben (im Internet, SVW-YS Home Page, per EMail und Aushang).

2.) Clubhaus

Das Clubhaus besteht aus

  • einem großen Aufenthaltsraum mit Buffet
  • Damen- und Herren-WC-Anlage und Brausekabinen
  • Umkleideraum
  • dem Büro für Wettfahrtleitung, Sektionsausschussmitglieder und Hafenaufsicht
  • einer Werkstätte
  • einem Lagerraum hinter der Küche
  • Dachgeschoßraum (Lagerraum)

Das Rauchen ist im gesamten Clubhaus verboten. Alle Räume stehen, mit Ausnahme des Wettfahrtbüros und der zwei Lagerräume, (hinter der Küche bzw. im DG) allen Sektionsmitgliedern zur Verfügung.

2.1) Sanitärräume

In den Umkleide- und Sanitärräumen ist auf Sauberkeit zu achten. Auf den Kleiderhaken soll bei Verlassen des Clubhauses keine Kleidung zurückbleiben. Im Haus umherliegende Sachen werden eingesammelt und nach angemessener Zeit entsorgt.

Das Trocknen von Segeln im Clubhaus ist nur mit Zustimmung des Liegenschaftswartes gestattet.

Das Heißwasser in den Sanitärräumen dient zum Waschen und Brausen, nicht aber für Haushaltsarbeiten, Wäschewaschen, etc.

Zur Abdeckung der Unkosten sind bei den Duschen Münzautomaten installiert.

2.2) Werkstätte

Die Werkstätte dient in erster Linie zur Abstellung der für die Betreuung der Anlage notwendigen vereinseigenen Gerätschaften und des Regattazubehörs.

Nach Rücksprache mit dem verantwortlichen im Sektionsausschuss dem Liegenschaftswart bzw. seinem Stellvertreter können Sektionsmitglieder die Werkstätte für Reparaturen an ihren Booten benützen. Das Abstellen von Booten und Zubehör in der Werkstätte ist nur mit Zustimmung des Sektionsausschusses bzw. des Liegenschaftswart gestattet. Widrigenfalls werden diese Gegenstände entfernt.

2.3) Wettfahrtbüro

Das Wettfahrtbüro darf nur von Sektionsausschussmitgliedern, oder in deren Begleitung und anlässlich von Regatten benutzt werden.

2.4) Küche

Der Kühlschrank außerhalb der Küche (im Aufenthaltsraum) dient zur Lagerung von Getränken und Speisen für Sektionsmitglieder. Der Getränkeautomat steht allen Mitgliedern und Gästen zur Verfügung. Eine Bezahlung bzw. Kreditierung von Getränken und Speisen im Nachhinein, vorgemerkt durch schriftliche Aufzeichnung ist nur in Ausnahmefällen für Yachtsektionsmitglieder und bei Veranstaltungen für Regattateilnehmer zulässig.

Die Küche (Kochgelegenheit) im Clubhaus steht Sektionsmitgliedern außerhalb von Yachtsportveranstaltungen zur Verfügung und ist nach Benützung sauber zu verlassen. Das verwendete Geschirr und Gläser sind von den Benützern abzuwaschen und wegzuräumen. Aus organisatorischen Gründen ist die Küchenbenützung während Yachtsportveranstaltungen für nichtteilnehmende Yachtsektionsmitglieder nicht gestattet.

Kühltaschen und Kochutensilien etc. dürfen nicht in der Küche abgestellt werden und müssen bei Verlassen des Clubhauses wieder mitgenommen werden. Einrichtungsgegenstände (Tische, Bänke, etc.) dürfen aus dem Clubhaus (Aufenthaltsraum usw.) und wenn vorhanden aus dem Veranstaltungszelt nicht entfernt werden.

Für gesellige Zusammenkünfte (Bootstaufen udgl.), muss der Organisator für die ordnungsgemäße Abwicklung und Reinigung der Räumlichkeiten, sowie die Absperrung des gesamten Geländes sorgen. Der Organisator hat sich vor Beginn der Veranstaltung die Zustimmung des Sektionsausschusses (Sektionsleiter, Liegenschaftswart) einzuholen.

3) Hafenordnung

Die Einteilung der Land- und Wasserliegeplätze, sowie die Nutzung der Bootshalle, wird durch den Sektionsausschuss festgelegt. Die Mitglieder haben keinen Anspruch auf bestimmte Liegeplätze. Regatta- und Klassenboote haben den Vorrang gegenüber anderen Booten. Die Vormerkliste für Wasserliegeplätze in der bisherigen Form wird gestrichen, da sie nicht im Einklang mit der gültigen SVW-YS Geschäftsordnung Pkt.6 Abs.3 steht und damit von dieser Liste auch kein Recht auf die Zuteilung eines Wasserliegeplatzes abgeleitet werden kann. Die Zuteilung von Wasserliegeplätzen erfolgt ab 2018 mit einfacher Mehrheitsentscheidung im SVW-YS Ausschuss nach Bewertung von Kriterien wie: Anmeldeliste, Regattatätigkeit, Dauer der Vollmitgliedschaft, Teilnahme an Veranstaltungen der Sektion Yachtsport, Bootsklasse und Bootsgröße (Clubordnung Juni 1985), geleistete Arbeitsstunden, Zahlungsmoral.

Bei Nichtübernahme des von der SVW-YS bereitgestellten Wasserliegeplatzes (Gründe: Widerspruch zur geltenden Richtlinie lt. SVW-YS Clubordnung wie Yachtgrösse, erforderliche Wassertiefe usw.) erlischt der Wasserliegeplatzangebot nach zwei Kalenderwochen, ab Information über einen freien Wasserliegeplatz durch den Sektionsausschuss, wenn nicht triftige Gründe (Krankheit, Beruf) dagegen sprechen. Darüber entscheidet in jedem Fall die einfache Mehrheit des SVW Yachtsektionsausschusses. Für die neuerliche Aufnahme in der Vormerkliste „Wasserliegeplätze SVW-YS“ ist wiederum Ansuchen an den Sektionsausschuss erforderlich.

Alle im Vereinsgelände abgestellten Boote (Wasser und Land) Anhänger und Lagerböcke müssen als zum Verein zugehörig gekennzeichnet sein. Die Bootshalle ist in den Monaten 15. Oktober bis 15. Mai (Winterlagerung) zum Abstellen der vereinseigenen Motorboote und für Jollen von Vereinsmitgliedern gegen Benützungsgebühr vorgesehen. In der Zeit von 15. Mai bis 15. Oktober (Segelsaison) steht die Bootshalle zur Unterbringung von Jugend-Segeljollen (vorzugsweise von SVW-YS Jugendmitglieder) nach Platzangebot gegen Benützungsgebühr und für das SVW-YS Regattaschlauchboot zur Verfügung.

Die Maximalmaße für Boote (für große und kleine Wasserliegeplätze) sind unbedingt einzuhalten. Der beabsichtigte Kauf oder Tausch von Booten, die in der Anlage untergebracht werden sollen, ist mit der Sektionsleitung (Sektionsausschuss) abzustimmen.

Folgende Maße dürfen bei Neuanschaffungen nicht überschritten werden: maximale Länge: 8,8 m = 29´ maximale Breite: 2,7 m Schiffsbreiten bis 3,0m bei 5 Wasserliegeplätzen möglich! Achtung auf die Wassertiefe im Uferbereich!

Sämtliche Fahrzeuge am Clubgelände (wie Kfz, Bootsanhänger und Slipwagen) von SVW-YS Mitgliedern sind auf den dafür vorgesehenen Plätzen abzustellen und mit einer Vereinsvignette (mit Mitgliedsnummer oder Namen) wetterfest zu kennzeichnen. Die Zuweisung der Liegeplätze und Abstellflächen ist am Lageplan, welcher an der Anschlagtafel im Clubhaus ausgehängt wird, ersichtlich.

Bei allfälligen Notsituationen (wie z.B.: Behebung von Schäden am Schiff, oder Bojen- Schäden etc.) kann dem Mitglied nach Rücksprache und Zustimmung der Sektionsleitung ein Platz am Vereinsgelände für maximal drei Wochen kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

3.1) Steganlage

Die Stege dienen zum Anlegen und Ablegen der Boote. Im Bereich der Slipanlage sind die Stege unbedingt freizuhalten, um ein ungehindertes Slipen der Boote zu ermöglichen. Das Betreten der Schwimmstege (z.B. zum Ablegen von Surfbrettern und Segel und Aufriggen von Segelbooten) ist SVW-YS-Sektionsmitglieder und Regattateilnehmer gestattet.

Das Baden im Bereich der Slip- und Krananlage ist verboten.

Campieren und Zelten ist nur mit Erlaubnis der Verantwortlichen des Sektionsausschuss, anlässlich von Regatten und Jugendveranstaltungen (behördlicher Bescheid), auf den dafür vorgesehenen freien Wiesenflächen gestattet.

Für das Sonnen ist die Grünfläche entlang des Seeufers vorgesehen, nicht die Steganlage. Auf den freien Wiesenflächen ist es den Mitgliedern gestattet, Liegebetten aufzustellen, doch ist der Platz in sauberem und ordentlichem Zustand zu verlassen.

3.2) Winterlager

Den Mitgliedern stehen nach Rücksprache mit dem Sektionsausschuss die Landliegeplätze und die Bootshalle für die Winter-Lagerung der Boote in der Zeit vom 15. Oktober bis 15. Mai zur Verfügung. Außerhalb dieser Zeit dürfen Boote nur mit Zustimmung des Sektionsausschusses bzw. des Liegenschaftswartes abgestellt werden. Über den Erlag einer gesonderten Benützungsgebühr entscheidet der Sektionsausschuss. Die Zufahrtswege sind unbedingt frei zu halten.

Winterlagerböcke bzw. Bootsanhänger, die außerhalb der Winterlagerzeit am Clubgelände abgestellt werden, dürfen nur so beschaffen sein, dass diese zur Pflege der Liegenschaft von max. drei Personen ohne Zugfahrzeug bewegt werden können. Das Abstellen von Lkw’s ist grundsätzlich am Clubgelände nicht gestattet.

Am Ende der Winterlagerung ist der Platz zu säubern und der Winterlagerbock an dem dafür vorgesehenen Platz abzustellen. Jeder Bootseigner haftet nach der Seeverkehrsordnung sowie an Land, persönlich für sein Boot. Der SVW-YS übernimmt keine Haftung; eine entsprechende Versicherung muss jeder Bootseigner selbst abschließen, dies gilt auch für die Lagerung der Boote in der Bootshalle auf den Landliegeplätzen, an der Steganlage, beim Slipen oder der Kranbenützung.

4.) Krananlage

Die Krananlage steht grundsätzlich allen SVW-YS Mitgliedern die ein Kielboot bzw. ein Boot mit einem Eigengewicht größer als 1.000 kg haben zur Verfügung. Das maximale Hebegewicht des Krans beträgt 4.000 kg und darf nicht überschritten werden. Die Benützung des Krans erfolgt auf eigene Gefahr. Die Sicherheits- und Gefahrenhinweise in der Kran-Betriebsanweisung sind zu beachten.

Vor Übergabe eines Kranschlüssels (Einsatz € 40,-) ist eine Einweisung in die Bedienung des Krans erforderlich (Bestätigung mit Unterschrift des Kranbenützers).

Die Weitergabe des Kranschlüssel (für die Elektrosteuerung) an dritte Personen ist nicht gestattet und hat bei Nichtbeachtung dieser Regel den Entzug des Kranschlüssels zur Folge. Boote von Gästen oder Clubfremden werden nur von hierfür ermächtigten Personen gegen Kostenersatz laut Gebührenordnung gekrant. Ausgenommen sind Regattateilnehmer.

Wenn Mitglieder die Boote von Nichtmitgliedern grundlos, ohne vorheriger Bezahlung (Bestätigung mit Beleg) kranen, zieht dies den automatischen Ausschluss aus dem Verein nach sich.

4.1) Slipanlage

Die Slipanlage darf nur von Booten bis maximal 1.000 kg befahren werden. Schwerere Boote sind mit dem Kran zu wassern.

5.) Angehörige und Gäste

Mitglieder, deren Angehörige das Clubgelände öfters im Jahr benützen, müssen diese als Familienmitglieder anmelden. Familienangehörige (Nichtmitglieder) von Jugendmitgliedern dürfen das Vereinsgelände nicht betreten.

Abstellplätze für Kfz, Bootsanhänger und Slipwagen von Gästen stehen am Clubgelände nur eingeschränkt zur Verfügung und werden vom Liegenschaftswart oder seiner Vertretung bzw. bei Veranstaltungen vom Veranstaltungsleiter zugeteilt.

Gäste können grundsätzlich nur in Begleitung des Mitgliedes das Clubgelände betreten, sofern sie nicht als Angehörige eines anderen Segelvereins an unseren Regatten teilnehmen und für diese Zeit das Gastrecht genießen.

Gäste sind vom zuständigen Sektionsmitglied in das Gästebuch einzutragen (Datum, Name des Mitgliedes und Anzahl der Gäste). Gäste sind bei Anwesenheit von Sektionsausschussmitgliedern diesen bekannt zu machen.

Gäste sollten am Yachtsport- und Segelgeschehen interessiert sein. Es wird erwartet, dass das Gastrecht maßvoll in Anspruch genommen wird. Es ist nicht gestattet, Gäste in größerer Zahl bzw. regelmäßig mitzubringen. Die Genehmigung für Gastlieger in der Anlage wird generell durch die Sektionsleitung erteilt. Weitergabe eines bezahlten Liegeplatzes an Gäste ist ebenfalls an die Genehmigung durch die Sektionsleitung gebunden.

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